Begeisterterung bei „David, ein echt cooler Held“. - meinanzeiger.de
7. November 2017
Zeulenroda-Triebes

Begeisterterung bei „David, ein echt cooler Held“.

Kindermusical in Stadtkirche uraufgeführt

Davids Musik ist so schön

Davids Musik ist so schön

Begeisterterung bei „David, ein echt cooler Held“.
Mal gerockt oder gerapt, mal als gefühlvolle Ballade oder mit schwungvollen Rhythmen und Melodien präsentierte sich das Kindermusical „David, ein echt cooler Held“ am vergangenen Samstag in der gut besuchten Greizer Stadtkirche St.Marien den Besuchern. Aufgeführt wurde das Stück konfessionsübergreifend von den Greizer Christenlehrekindern und den umliegenden Kirchgemeinden. Gemeinsam mit der Erzählerin Evi Nachtigall, dem Kinderchor St. Marien Greiz, dem musikalischen Leiter Kantor Ralf Stiller, sowie der Instrumentalgruppe mit Gitarre, Querflöte und Cajón, begleiteten den biblischen Helden David auf seinem Weg vom Hirtenjungen zum König des Volkes Israel. Dass David ein biblischer Held ist, das ist hinlänglich bekannt. Dass er jedoch ein „echt cooler Held“ war, das wollten die Akteure des Musicals unter Beweis stellen. Der coole Held, der besungen wird, ist ein Schafhirte, der mit seinen Eltern und Brüdern in Betlehem wohnt und vom Prophet Samuel Besuch erhält. Von ihm erfährt Isai, einer deiner Söhne soll eines Tages König von Israel werden. Samuel nimmt das Salböl aus der Tasche und salbt David zum König. Du wurdest auserwählt, weil du nicht der Schönste, der Klügste oder der Schnellste bist, so wie das deine Brüder vorgaben, sondern weil dein Herz voller Liebe ist. Daraufhin hatte der kleine Schafhirte, dem in seiner Familie niemand so richtig diese große Aufgabe in einigen Jahren zutrauen will, einige Abenteuer zu bestehen. Die Begegnung mit einem Bären, den er mit seinem Hirtenstab bekämpfte, lies sogleich von seinen Schafen ab. Im Palast von König Saul geht es heiß her, der stets schlecht gelaunt ist, wird David geholt, der fängt an zu spielen und der König bekommt bessere Laune. Vor allem aber muss er sich, bewaffnet nur mit seiner Steinschleuder, dem brüllenden Riesen Goliath stellen und besiegen. Das gelang David mühelos, daraufhin war König Saul wütend und wollte David nach dem Leben trachten. Die Einsicht es nicht getan zu haben kam am anderen Morgen als sich die Sonne über Israel legte. Alle freuten sich für David, er wurde von den Menschen gefeiert, sie erinnerten sich daran, dass er das Land damals gerettet hat, wie gutmütig er ist, friedliebend und mutig. Der Plan des Propheten ist aufgegangen, was lange dauert wird gut. Na dass wurde dann gefeiert. Zum Abschluss sangen alle gemeinsam „Du bist ein Held“ und „Gott schaut auf dein Herz“. Der lang anhaltende Applaus der Zuschauerinnen und Zuschauern war der Lohn für die Musikalischen und Schauspielerischen Leistungen, die durch viele Proben zum Erfolg führten. Nach der Vorstellung waren die Besucher vollen Lobes, darunter auch Dr. Thomas Jäger, „perfekt inszeniert und dargeboten, das war heute etwas besonderes, die Kinder lernten aus sich herauszukommen, stärkten das Selbstbewusstsein der jungen Christen“. Evi Nachtigall war von ihren Schülern begeistert, sagte zum Abschied: „Vor allem ist uns der Dank an die Kinder für die großartige Leistung und die konzentrierte und konstante Mitarbeit wichtig“, bei der Anzahl an Proben sei das heute keine Selbstverständlichkeit mehr. „Und trotzdem ist es gut und wichtig: Gemeinsames Singen fördert die sprachliche und geistige Entwicklung der Kinder und unsere Themen und Stoffe machen die Geschichten, die das Fundament unseres Glaubens bilden, auf einzigartige Weise erfahrbar und erlebbar“. Bei allen guten Argumenten stand auch der Spaß im Mittelpunkt. „Und der kommt von ganz allein, wenn Kinder und Jugendliche die Möglichkeit haben, das Projekt mitzugestalten.“ Den David spielte Fabian Meckler, den König Saul Magdalena Andrä, den Goliath verkörperte Pfarrer Michael Riedel. So lagen die Gestaltung der Szenen und der Choreografien bei der ehemaligen Gemeindepädagogin Evi Nachtigall und in Kinderhand, die Aufführung wurde zum Gemeinschaftswerk bis ins Detail. Unterstützt wurde der organisatorische Ablauf hinter der Bühne durch Michele Wohlrab, die sich durch ein Praktikum bei der Gemeindepädagogin hierzu einarbeiten konnte. Nach dem Weggang von Nachtigall wird Ines Hohmuth Berufs begleitend die Arbeit mit den Kindern aufnehmen. Nach der Premiere lud Pfarrer Michael Riedel alle Besucher zu einem gemütlichen Beisammensein bei Kaffee und Kuchen in das Bonhoefferhaus ein.

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