FFW leistet Dienst zum Wohle der Gesellschaft. - meinanzeiger.de
16. Januar 2018
Zeulenroda-Triebes

FFW leistet Dienst zum Wohle der Gesellschaft.

Dienst im Ehrenamt

Oberbrandmeister Heiko Pohl (l.) mit den geehrten Kameraden/innen der FFW Reinsdorf

Oberbrandmeister Heiko Pohl (l.) mit den geehrten Kameraden/innen der FFW Reinsdorf

Greiz – Reinsdorf
Zu ihrer Jahreshauptversammlung hatte die Freiwillige Feuerwehr Greiz-Reinsdorf die Kameraden und Kameradinnen ins Vereinshaus eingeladen. Der amtierende Wehrführer, Matthias Singer, begrüßte alle Anwesenden und blickte in seinem Rechenschaftsbericht der Einsatzabteilung auf das vergangene Jahr, mit all seinen Aktivitäten und Ereignissen zurück. Intensive Ausbildung und zahlreiche Einsätze auf das Jahr verteilt, prägte die ehrenamtliche Arbeit der 3 aktiven Kameradinnen und 11 Kameraden.
Zu insgesamt 13 Diensten wurden die Kameraden/innen geschult und zu 23 Einsätzen alarmiert. Bei den Alarmierungen gelangte die Wehr in acht Fällen bis zur Einsatzstelle, 3 Abbrüche auf Anfahrt, 4 Absagen vor dem ausrücken. Es gab vier Brandwachen zu Vereinsveranstaltungen und im Vergleich zum Vorjahr waren es 10 Einsätze und 2 Dienste mehr. Die Pflege der Kameradschaft und Tradition wurde im Frühjahr und Herbst im Partygewächshaus der Kameradin Holland in gemütlicher Runde durchgeführt. Bei der Durchführung des Hexenfeuers, dem Sommerfest und Lichterfest werden die Kameraden vom Feuerwehrverein, der Jugendwehr und Ortschaftsrat unterstützt.
Die Lage zur Dienstbeteiligung schätzte der Wehrführer positiv ein: „ Hier und da gibt es noch Verbesserungen, aber im Allgemeinen bin ich zufrieden. Wir tun alles in ehrenamtlicher Arbeit, somit möchte doch jeder sich selbst einschätzen, ob seine Dienstbeteiligung in Ordnung ist, denn wie schnell können wir selber oder Angehörige, Freunde und Bekannte auf unsere Hilfe angewiesen sein“. Im Rechenschaftsbericht der Jugendwehr betonte Kamerad Julian Armbruster „Ausbildung und Spaß ist das Motto bei der Jugendfeuerwehr“. Auf den Dienstplan stand eine Exkursionen zum THW der Ortsgruppe Reichenbach, Erwerbung von Kenntnissen zu den Einsatzfahrzeugen, dem Atemschutz und den Funkmöglichkeiten. Nicht nur Feuerwehrtechnische Ausbildung sondern auch Umweltbewusstsein gehört mit zur Ausbildung der Floriansjünger. Die Jugendwehr unterstützte auch 2017 die Aktion des Ortschaftsrates „Reinsdorf räumt auf“. Zum Personalzustand sei gesagt, das Jahr 2017 begann mit 9 Jugendlichen, zwei wechselten in die Einsatzabteilung, wegen beruflich bedingtem Ortswechsel sind drei Jugendliche ausgetreten. Den Stand von vier Mitgliedern auf sieben zu erhöhen, erklärte Vereinsvorsitzende Doreen Haase als große Aufgabe. Dazu wurden bereits Gespräche im Ort mit Familien geführt, um deren Kinder im Alter ab 7 Jahre für die Jugendwehr zu gewinnen. Wehrführer Matthias Singer, Ortsteilbürgermeister Michael Hendel und Oberbrandmeister Heiko Pohl bedankten sich bei allen Kameraden/innen für die geleisteten Stunden im Jahr 2017. Besonders wichtig ist die Stärkung der Einsatzabteilung, die Wehr sollte auf 18 Kameraden verstärkt werden, betonte Heiko Pohl. Die Beförderung von Pascal Singer zum Feuerwehranwärter und Julian Armbruster zum Hauptfeuerwehrmann, Max Holland zum Feuerwehrmann und Stephanie Holland zur Oberfeuerwehrfrau nahm Heiko Pohl vor. Die Verdienstspange in Bronze des Kreisfeuerwehrverbandes Greiz e.V. überreichte Stephan Schaller an Wehrführer Matthias Singer und an die Vorsitzende des Feuerwehrvereins Doreen Haase. Im Anschluss wurde nach einer kurzen Pause mit Imbiss die Wahl der Wehrleitung durchgeführt. Als Wehrleiter wurde Matthias Singer und Stephanie Holland als Stellvertretender Wehrleiter bestätigt. Zum Abschluss gab Matthias Singer den Dienstplan und die Ausbildungsthemen für 2018 bekannt. Bereits am 16. März findet eine praktische Übung zur Eisrettung an der Eisbahn in Aubachtal mit Stadtteilwehren statt. Hexenfeuer mit Brandwache am 30. April, Einsatzübung am Oberen Schloss am 4. Mai, Durchführung Sommerfest am 7. Juli, und weitere Einsatzübungen und Kurse stehen auf dem Plan. Zum Abschluss betonte Michael Hendel, dafür wünsche ich euch im Namen des Ortsteilrates viel Erfolg
Noch einmal herzlichen Dank an Euch und Eueren Angehörigen, die Verständnis dafür aufbringen und bei Alarmierungen euch in die Schuhe helfen. Ohne den familiären Rückhalt wäre die Arbeit bei der Feuerwehr nicht zu leisten. Feuerwehrverein und Ortschaftsrat sind Garant für Unterstützung euerer ehrenamtlichen Tätigkeit bei der Feuerwehr.

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