„Gleiches Recht für alle in unserer Doppelstadt“ - meinanzeiger.de
9. Januar 2018
Zeulenroda-Triebes

„Gleiches Recht für alle in unserer Doppelstadt“

CDU reagiert auf Shuttlebus-Absage durch den Bürgermeister

„Hieran zeigt sich einmal mehr, dass Triebes allen Absichtsbekundungen zum Trotz eben nicht gleichbehandelt wird wie Zeulenroda. Unser Bürgermeister sollte den Grundgedanken unserer Doppelstadt endlich verinnerlichen!“ Mit dieser Kritik äußerten sich Martin Warmuth und Ralf Herbrich auf den OTZ-Beitrag „Philharmonie. Bus für Triebes nicht möglich“ vom 9. Januar 2018. Warmuth, stellvertretender Fraktionsvorsitzender der CDU im Stadtrat von Zeulenroda-Triebes, und Herbrich, der für die CDU im Triebeser Ortsteilrat sitzt, betrachten es vielmehr als eine „himmelschreiende Ungerechtigkeit“, dass die Stadtverwaltung zwar einen Shuttlebus zum Neujahrskonzert der Vogtland Philharmonie Greiz/Reichenbach von Zeulenroda aus ins Bio-Seehotel einrichten lässt, nicht aber von Triebes aus. „Das hier ist eine Doppelstadt und so muss sie auch behandelt werden. Das Sparargument muss für alle gelten oder gar nicht“, forderten die beiden Kommunalpolitiker, die sich mit ihrem Anliegen umgehend an Bürgermeister Dieter Weinlich gewandt haben. Auch der Ortsverbandsvorsitzende Volker Emde hat sich in die Diskussion eingeschaltet. „Eigentlich“, so ist er überzeugt, „dürfte ein Abstecher nach Triebes nicht der Rede wert sein. In einer ersten Reaktion auf das Anliegen der CDU-Stadtratsfraktion hat Dieter Weinlich hartnäckig einen Shuttelbus für die Triebeser Konzertbesucher abgelehnt. Dazu Emde: „Wenn sich der Bürgermeister weiterhin so positioniert und sich weigern sollte, den Service auszuweiten, wird der CDU-Ortsverband Zeulenroda-Triebes selbst einen Shuttleverkehr von Triebes zum Bio-Seehotel Zeulenroda organisieren.

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